Wochenrückblick vom 4.11.2022

Inklusionstag der Stadt München / Online-Fortbildungsreihe des Projekts „Menschlichkeit bewahren! Kommunen sensibilisieren und stärken“ – Was ist Ableismus?

Immer freitags berichten die Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle in aller Kürze, womit sie sich in dieser Woche beschäftigt haben:

Inklusionstag der Stadt München am 18. Oktober

 

Da der Inklusionstag wegen der pandemischen Lage zwei Mal ausfallen musste, war die Freude aller umso größer, als das Koordinierungsbüro der Stadt München zur Umsetzung der UN-BRK ihre Einladung verkündete. Auf einem Markt der Möglichkeiten konnten verschiedene Einrichtungen, Netzwerke und Initiativen ihre barrierefreien / -armen Angebote für Menschen mit und ohne Behinderungen, chronischer Erkrankung oder seelischer Beeinträchtigungen vorstellen. Das diesjährige Motto lautete „Inklusion ist kein Luxus. Inklusion ist ein Menschenrecht“. Ummahan Gräsle, unsere Referentin für Gewaltprävention nahm mit den Kolleginnen von IMMA e.V., WiMa und mira mit einem gemeinsamen Infostand teil. Ummahan Gräsle: „Es ist immer wieder erstaunlich zu sehen, wie vielfältig die Angebotslandschaft hinsichtlich der Gewaltprävention und Intervention für Mädchen* und Frauen* mit und ohne Behinderung geworden ist. Es gibt aber noch die eine oder andere Angebotslücke, wie beispielsweise ein barrierefreies / rollstuhlgerechtes Frauenhaus.

Einen barrierefreien Markt der Möglichkeiten oder eine vergleichbare Veranstaltung für Menschen mit ganz unterschiedlichen Behinderungen und Bedürfnissen zu planen und zu organisieren ist eine enorme Herausforderung, wie ich aus eigener Erfahrung weiß. Deshalb ein ganz großes Lob und herzliches Dankeschön an das Koordinierungsbüro der Stadt München, betont Ummahan Gräsle.

 

Online-Fortbildungsreihe des Projekts „Menschlichkeit bewahren! Kommunen sensibilisieren und stärken“ – Was ist Ableismus?

 

Am Donnerstag, den 3.11.22 waren Ummahan Gräsle und Karin Winklhofer zu einer  Online-Veranstaltung der Europäischen Janusz Korczak Akademie eingeladen. Die Veranstaltungsreihe ist für Mitarbeiter in Kommunen und soll gegen ausgrenzendes, auch antisemitisches Gedankengut sensibilisieren.
An diesem Abend ging es um die Frage „Was ist Ableismus?“.

Nach einer Einleitung, in welcher der Begriff „Ableismus“ erläutert wurde und die Eutanasie, also die systematische Ermordung von Menschen mit Behinderung, in der NS-Zeit behandelt wurde, gab es die Gelegenheit ausführlich über Ableismus im Alltag von Menschen mit Behinderung zu sprechen.
Oswald Utz (Behindertenbeauftragter der Stadt München) war ebenfalls als Fachmann bei dem Gespräch dabei und es ergab sich ein reger Austausch.

Zahlreiche Themen und Situationen, bei denen Menschen mit Behinderung im Alltag von Diskriminierung betroffen sind wurden angesprochen. Am Ende waren sich alle einig: Nur Rampen zu bauen reicht nicht aus – denn es sind die Barrieren in den Köpfen, die am meisten behindern.

 

 

Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern ein schönes Wochenende!

 

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