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Patricia Koller

Patricia Koller

Sprecherin des Netzwerks

 

Mein Name ist Patricia Koller. Ich bin 1961 geboren und wohne mit meinen Katzen in München.

 

Ich bin eine leidenschaftliche Verfechterin des Persönlichen Budgets für Schwerbehinderte. In Bayern wird es jedoch leider noch immer sehr stark von den Behörden boykottiert. Seit 2008 besteht ein Rechtsanspruch darauf. Dennoch erfahren viele Behinderte nichts von ihrem Recht.

Als Rebellin habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, möglichst viele Behinderte zu informieren und ihnen behilflich zu sein, dass sie auch zu ihrem Recht kommen.

 

Ich habe daher auch eine Selbsthilfegruppe gegründet, die mein bester Freund Marc mit mir zusammen leitet. Er hat das Projekt von Anfang an (Start Februar 2017) mit betreut und bringt sehr viel hilfreiches Wissen zur Rechtslage ein, das man sich als Behinderter oft erst mühsam erarbeiten muss.
Mittlerweile hat unsere Gruppe über 1300 Mitglieder. (Stand Anfang August 2018.) Viele Betroffene teilen ihr Wissen mit uns und jeder hilft jedem so gut er eben kann. Wir nutzen die Schwarmintelligenz. Bei uns wird jedes Problem der Mitglieder diskutiert, bis wir in der Gruppe eine Lösung gefunden haben. Manchmal geht das sehr schnell, manchmal dauert es tagelang. Bei jedem Problem lernen wir wieder etwas Neues dazu und so bleibt es auch immer spannend für uns.

Die Stimmung ist liebevoll und konstruktiv.

Wir verbreiten die Informationen gemeinsam und werden immer mehr, weil wir wollen, dass JEDER die Hilfe bekommt, die ihm zusteht!

 

Das Persönliche Budget ermöglicht den Schwerbehinderten die größtmögliche Selbstbestimmung, weil sie sich damit ihre Hilfen bedarfsgerecht selbst einkaufen können. Zumindest wird das so vom BMAS propagiert. „Einfach teilhaben!“ ist die Devise.

 

Bei den Netzwerkfrauen-Bayern bringe ich meine eigenen Erfahrungen sowie auch die aus meinem Freundes- und Bekanntenkreis zu den Themen Behinderung, Krankheiten, Opfer von Gewaltverbrechen, Traumatisierung, seelische Erkrankungen, Behördenprobleme und natürlich auch zum Persönlichen Budget für Schwerbehinderte ein.

 

Selbstbestimmung ist für mich ein sehr wichtiges Thema. So kann es meines Erachtens nicht angehen, dass Behinderte Rechtsansprüche haben, von denen sie nicht einmal etwas erfahren und dass sie ihnen somit von den Behörden verwehrt werden. Hier besteht eine Gängelung, die der UN Behindertenrechtskonvention ganz klar widerspricht.

 


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