Robin, Dunja

Geboren wurde ich 1985 in Ingolstadt.
Mit 2 Jahren erhielt ich die Diagnose „Spinale Muskelatrophie“.
Dennoch war meine Schullaufbahn für diese Zeit schon erstaunlich inklusiv – zu einer Zeit, als das Wort „Inklusion“ dafür noch gar nicht verwendet wurde.
Nach meiner Zeit an der Grundschule in meinem kleinen Heimatdorf habe ich mein Abitur am Hallertau Gymnasium Wolnzach gemacht.
Damals war ich noch die erste Rollstuhlfahrerin an dieser Schule.
Ich habe dort viele Freundschaften geknüpft, die noch bis heute bestehen.

Danach habe ich in Regensburg mein Diplom im Studiengang Soziale Arbeit gemacht – mit dem Schwerpunkt „Rehabilitation und Hilfen für Menschen mit Behinderungen“.
Inspiriert wurde ich bei dieser Wahl zum einen durch meine eigenen Erfahrungen als Mädchen und Frau mit Behinderung,
zum anderen durch meine sehr gute und langjährige Freundschaft zu Tanja Miedl.
Sie war eine der Gründungsfrauen der Netzwerkfrauen-Bayern.

Durch meine anschließende mehrjährigen Tätigkeit als Sprecherin der Netzwerkfrauen-Bayern wurde mir sehr schnell deutlich bewusst:
Wenn wir Mädchen und Frauen mit Behinderungen ein gleichberechtigtes und selbstbestimmtes Leben ermöglichen wollen, dann braucht es politische Arbeit und Öffentlichkeitsarbeit.
Denn bei dieser Querschnittsaufgabe gilt es, Probleme zu erkennen, aufzudecken und Strukturen zu verändern.

Im November 2013 habe ich im Netzwerkbüro nicht nur einen barrierefreien Arbeitsplatz als Referentin für Öffentlichkeitsarbeit gefunden,
sondern vor allem auch eine Aufgabe, die mich erfüllt.
Dabei bin ich quasi in die Fußstapfen meiner nun leider verstorbenen Freundin Tanja getreten.
Prägend war für mich auch die Zeit als Mitarbeiterin im Projekt „Frauen-Beauftragte in Einrichtungen der Behinderten-Hilfe in Bayern“.

Seit März 2017 leite ich nun das Netzwerkbüro, als Nachfolgerin von Ute Strittmatter.
Ich bin ihr und Tanja sehr dankbar für alles, was ich von ihnen lernen durfte.
Und ich freue mich über all jene, die diesen Weg zusammen mit mir gehen.
Denn unsere Arbeit gibt mir Energie, Kraft und Hoffnung für eine bessere Zukunft, die wir gemeinsam mitgestalten können.

Unser Netzwerk vertrete ich aktuell in verschiedenen Gremien.
Hierzu gehören:

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