Für Frauen mit Behinderung: Umfrage und Studie

12. November 2018 / Autor: Karin Winklhofer

Umfrage der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen zu Erfahrungen von Menschen mit Behinderung und ihren Angehörigen mit Behörden

 

Die Umfrage soll ergeben wie Behörden mit Menschen mit Behinderung oder ihren Angehörigen umgehen, die sich an sie wenden um Unterstützung zu beantragen.

Aufgrund von Berichten über Probleme beim Umgang mit Behörden will Bündnis 90/Die Grünen sich einen Überblick darüber verschaffen was hier gut und schlecht läuft.

Die Ergebnisse der Umfrage sollen genutzt werden um die Erfahrungen und Problemen mit entsprechenden parlamentarischen Initiativen in die politische Debatte zu bringen. So soll diesen insgesamt mehr Gehör verschafft werden, auch wenn Einzelprobleme in der Regel auf diesem Wege nicht gelöst werden können.

 

Die Umfrage beschränkt sich auf Leistungen zur Rehabilitation und Teilhabe sowie auf Leistungen der Pflege seit dem Jahr 2002, um das Themengebiet handhabbar zu halten.

Für viele behinderte Menschen, die Unterstützungsleistungen benötigen, ist es mit einem Antrag nicht getan. Häufig müssen sie immer wieder Anträge stellen.
Wer von Erfahrungen mit unterschiedlichen Behörden berichten will, kann den Fragebogen mehrfach ausfüllen. Die Angaben werden selbstverständlich anonym behandelt.

 

Eine Teilnahme ist bis zum 30.11.2018 online möglich unter: www.soscisurvey.de/umfrage_erfahrungen_behoerden/

Die Ergebnisse werden voraussichtlich im Januar 2019 veröffentlicht.

Für Rückfragen steht Corinna Rüffer, Sprecherin für Behindertenpolitik und Bürgerangelegenheiten der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, zur Verfügung.

 

Befragung zur Politischen Teilhabe von Frauen mit Behinderung

 

Im Rahmen einer Doktorarbeit führt derzeit Roman Baumgartner (35), Doktorand an der Universität Kassel, eine barrierefreie Online-Umfrage durch.

Das Thema sind die politischen Teilhabemöglichkeiten von Menschen mit Behinderung. Da es zu dieser Thematik noch kaum wissenschaftlich nutzbares Material gibt, haben Baumgartner und seine wissenschaftlichen Betreuer Professor Dr. Welti (Sozialrechtsexperte) und Professor Dr. Sabine Russ-Sattar (Politologin) die Online-Befragung eingerichtet.

Mit der Online-Umfrage sollen möglichst viele Menschen mit Behinderung und Gleichgestellte erreicht werden. Um eine Teilnahme noch attraktiver zu machen werden nach Abschluss der Befragung diverse Preise verlost. Der Kooperationspartner der Studie ist die Landeszentrale für politische Bildung.

 

Der Befragungszeitraum ist vom 1. Oktober 2018 bis zum 31. März 2019.

HIER geht es zur Online-Umfrage.

 

Bisher haben vermehrt Männer an der Befragung teilgenommen, weswegen Baumgartner auf eine noch stärkere Teilnahme von Frauen an der Umfrage hofft, um auch deren Erfahrungen erfassen zu können.

 

Baumgartner hat selbst eine hochgradige Sehbeeinträchtigung und ist Mitglied diverser Selbsthilfeverbände und Netzwerke (unter anderem DBSV, DVBS, Gewerkschaft, etc.)

 

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