Gewalt gegen Mädchen* und Frauen* mit Behinderungen oder chronischer Erkrankung
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In unserem Adventskalender finden sich (Lebens)geschichten von Frauen und Mädchen mit Behinderungen.
Unsere ehemalige Praktikantin, Helen Groß, hat diese Frauenportraits aus aller Welt (teilweise auch der fiktiven Welt) und den verschiedensten Jahrhunderten gesammelt und aufgeschrieben.
Hinter dem heutigen Türchen verbirgt sich

In unserer heutigen Gesellschaft wird Behinderung immer noch als eine Abweichung von der Norm wahrgenommen. Eine Abweichung von der Norm war beispielsweise bei den Schongauer Hexenprozessen oft ein ausreichender Grund für ein Todesurteil. Daher wird Agnes Weiß hier stellvertretend für alle Frauen genannt, die aufgrund von Abweichungen (dies konnten auch körperliche Gebrechen oder Auffälligkeiten sein) als Hexen verurteilt wurden.
Agnes Weiß war die Frau eines Gerichtsschreibers und wurde vermutlich 1590 hingerichtet. Im Zuge der Schongauer Hexenprozesse wurden zwischen 1589 und 1892 insgesamt 63 Frauen wegen Hexerei zum Tode verurteilt.
In der Zeit, in der Agnes Weiß lebte, traten häufig Dürren und Hagelunwetter auf und es kam immer wieder zu Missernten und Hungersnöten. Die Menschen suchten nach einem Sündenbock für diese Launen der Natur und identifizierten Hexen als Schuldige.
Agnes Weiß hatte sich zum Zeitpunkt eines Unwetters im Freien aufgehalten und dies dennoch unbeschadet überstanden. Für die Bevölkerung und die Richter war dies unerklärlich. Man durchsuchte ihr Haus und fand eine Tonschale, die ein Pulver enthielt, und eine Siegelkapsel in der sich eine alte Hostienoblate befand. Man warf ihr außerdem vor Tiere vergiftet zu haben und den Teufel verehrt zu haben, dem sie auch Opfergaben dargebracht haben sollte.
Drei Mal wurde sie verhört, zwei Mal kam es zu Folterungen.
Sie gab, wahrscheinlich unter der Folter, schließlich alles zu und wurde hingerichtet.
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