08.02.2019: Wochenrückblick des Netzwerkbüros

8. Februar 2019 / Autor: Dunja Robin

Unter der Rubrik „Wochenrückblick“ berichten wir jeden Freitag in aller Kürze von den wichtigsten Themen, mit denen sich die Mitarbeiterinnen des Netzwerkbüros beschäftigt haben.

Eine Straße zu Ehren von Ute Strittmatter

Ute Strittmatter wurde von der Stadt München mit der höchsten Form der persönlichen

Auszeichnung geehrt:

Es wird eine Straße nach ihr benannt.

Am 31.1.2019 beschloss der Kommunalausschuss des Stadtrats die Benennungen für die
letzten fünf Straßen im ersten Realisierungsabschnitt des neu entstehenden Stadtteils

Freiham.

Dort werden vor allem Wohnungen gebaut.
Freiham ist als inklusiver Stadtteil konzipiert.
Rund 25 000 Menschen sollen dort wohnen.
Mit der Fertigstellung rechnet die Stadt ab 2024.

Vier Frauen und ein Mann wurden nun für die Namensgebungen der Straßen ausgewählt.
Sie hatten alle einen Bezug zu München und waren politisch, sozial oder kulturell engagiert.
Auch für uns Netzwerkfrauen-Bayern ist dies eine besondere Würdigung des

Engagements unserer Leiterin, die im Dezember 2016 verstarb.

Wann genau die Ute-Strittmatter-Straße fertig sein wird ist noch nicht bekannt.
Es hängt vom allgemeinen Baufortschritt in Freiham ab.
Auf dem Bild ist die Lage der Straße als rote Linie verzeichnet.

Wir danken allen, die sich für diese Straße eingesetzt haben.
Allen voran unserer Sprecherin Lieve Leirs.
Von ihr ging die Idee und die Initiative aus.

Europäischer Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen: Vorbereitungen

Wie jedes Jahr bereitet das „Aktionsbündnis 5. Mai“ natürlich auch dieses Jahr wieder eine gemeinsame Aktion in der Landeshauptstadt vor.
Dieses Jahr, aus organisationsgründen, etwas abweichend zum üblichen Termin am 5. Mai:

Das Bündnis wird am Nachmittag des 6. Mais, das ist ein Montag, auf dem Marienplatz in München anzutreffen sein.

Die Arbeitsgruppe bereitet den Protesttag unter der Federführung der LAG SELBSTHILFE Bayern e. V. gemeinsam vor.
Diese Woche Mittwoch traf sich das Bündnis für erste Absprachen und Aufgabenverteilungen.
Auch wir Netzwerkfrauen sind natürlich wieder mit dabei.

Natürlich soll es nicht nur in München Aktionen und Proteste geben.
Viele wissen aber vielleicht nicht, wie sie eine eigene Aktion aufziehen können.

Aktion Mensch bietet

  • Infos über denProtesttag
  • Fördermittel und
  • Materialien

Für alle, die selber noch aktiv werden wollen, ist diese Seite daher eine hilfreiche Anlaufstelle.

Dabei handelt es sich aber um Vorschläge.
Man kann natürlich auch ein eigenes Thema wählen und andere Materialien nutzen.

Runder Tisch Gegen Häusliche Gewalt

Am Mittwoch nahm Ummahan Gräsle, unsere Referentin für Gewaltprävention, wieder an einem“ Runden Tisch gegen Häusliche Gewalt“ teil.
Dort stellte sie die Netzwerkfrauen und ihre Arbeit vor.

Dieses Mal kam die Einladung von der Gleichstellungsbeauftragten Sophie Wiedersperg.
Sie ist für den Landkreis Starnberg zuständig.
Seit nun schon mehr als vier Jahren unterstützt sie die Netzwerkfrauen bei ihrer Arbeit im Bereich der Gewaltprävention tatkräftig und gewinnbringend.

Umma: „Das Angebot an mich, als festes Mitglied am Runden Tisch teilnehmen zu dürfen, erfüllte mich mit Stolz und ist mir eine Ehre.
Was mich aber genauso mit Freude erfüllte, war, dass der Vorschlag von Frau Wiedersperg, eine Frauenbeauftragte aus einer Werkstatt regelmäßig an den Runden Tisch zu bitten, gerne angenommen wurde“.

Wie schon letztes Mal im Wochenrückblick berichtet, wünscht sich auch der Runde Tisch in Weilheim die regelmäßige Teilnahme einer Frauenbeauftragten.
Dies ist dann schon der zweite „Runde Tisch gegen Häusliche Gewalt“, der sich im Sinne der Inklusion noch weiter öffnet.

Umma: „Besonders Frauen mit Lernschwierigkeiten scheuen den Kontakt „nach außen“, vor allem dann, wenn ihre Expertise gefragt ist. Viele Frauen haben zu oft gemacht die Erfahrung gemacht, nicht ernstgenommen zu werden.“

Vorbereitungen für die Lesung zum Weltfrauentag

Unsere Vorbereitungen für unsere Veranstaltung zum Weltfrauentag 2019 laufen nun auf Hochtouren:

Am 11. März
um 19:30 Uhr
laden wir Netzwerkfrauen zu einer
szenischen Lesung im Pelkovenschlössl in München-Moosach ein.
Thema:

Das Buch „Teacher – meine Lehrerin Anne Sullivan Macy“, geschrieben von Helen Keller.

Diese Woche ging es bei den Vorbereitungen vor allem um die finalisierung und zuteilung der Texte.
Aber auch um „Rahmenwerk“ wie Gebärdensprachdolmetscher, Bestuhlung und Technik, Zeitplanung und mehr.

Der Eintritt ist frei, aber der Platz im Pelkovenschlössl ist begrenzt.
Daher empfehlen wir, sich frühzeitig anzumelden unter der info@netzwerkfrauen-bayern.de

Wir wünschen allen ein schönes Wochenende!

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